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NAMENS-FINDER
| 21.01.2009 |
Eine witzige Anwendung mit einer Deutschland-Karte, auf der Namensverteilungen aufgerufen werden gibt es auf www.verwandt.de
Eigentlich verlangt die Startseite eine Registrierung, aber die Karte funktioniert über diesen Link auch so. Ich fand´s interessant. Check it out!
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FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START INS JAHR 2009
| 22.12.2008 |
wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wer jetzt noch schnell seine Kinder mit einer 'echten' Mail vom Weihnachtsmann überraschen möchte, kann das hier tun. Damit werden schleichende Zweifel an der tatsächlichen Existenz Santas für eine gewisse Zeit wieder ausgeräumt.
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EXTRAWURST
| 14.10.2008 |
Obwohl heute der irische Finanzminister sein Budget für 2009 vorgestellt hat, was solche erfreulichen Schmankerln enthält, wie eine Steuer für alle Arbeitnehmer, die einen kostenlosen Parkplatz bei der Arbeit haben, sowie die üblichen Erhöhungen bei Kfz- Genuss- Mineralöl- und Einkommenssteuer, gibt es auch Erfreuliches zu berichten.
Wenigstens beim Einkaufen gibt es noch eine Extrawurst für alle. Und das aus Deutschland! Ja in Tescos “German Sausage Selection Pack”. Ich wollte meinen Augen kaum glauben Extrawurst. Und so günstig...

Da musste ich erst nach Irland kommen um endlich mal in den Genuss einer Extrawurst zu kommen ...
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PREMIUM-BEREICH VON LIEBESSTRATEGIE.DE LIVE!
| 17.05.2008 |
 
Die Website liebesstrategie.de geht in die nächste Phase. Ab Anfang November ist die Anmeldung zum Premium-Bereich geöffnet. Ein weiterer Schritt zum Ausbau des Portals.
Die nächsten Schritte werden die Einrichtung eines Forums sein sowie weitere Tipps und Bereiche der Website.
Zur Liebesstrategie-Website >
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GEOCACHING - DIE SUCHMASCHINE BIST DU
| 06.05.2008 |
Ein Spass für die ganze Familie: Geocaching. Es it eine globale Schatzsuche, bei der jeder, der den "Cache" findet, etwas herausnehmen, hinzugügen und sich ins Logbuch eintragen kann. Es sind unterschiedliche Gegenstände drin, aber der Weg ist dabei das Ziel. Den nächsten Cache in der Nähe kann man blitzschnell auf der GeoCaching-Website ausfindig machen und, manchmal erst nach Lösung eines Rätsels, kann man dann mit den Koordinaten einen Schatz suchen gehen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wo es überall Schätze zu bergen gibt. Ein spannender Freizeitspass und Cache sind wirklich fast überall. Ein Besuch der Website lohnt sich allemal. Die Suchmaschine bist du.
Der erste Cache, den wir gefunden haben, war auch ganz in der Nähe am Kanal in Naas ganz in der Nähe einer Schleuse. Wir haben quasi schon draufgesessen. Eine Woche später dann auch schon der Nächste, ca 15Km entfernt. Und das Beste ist: Caches gibt es auf der ganzen Welt mit unterschiedlchsten Inhalten und Schwierigkeitsgraden. Check it out!
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TALAVERUELA DE LA VERA 2007
| 05.09.2007 |
Auch dieses Jahr suchte Birdcock Rock'n'Roll Desaster die Extremadura heim. Nachdem die Piscina gereinigt und das Bier kalt gestellt war, konnte es wieder los gehen: Relaxte Beats und angespannte Skat-Runden. Selbstverständlich war auch wieder viel Mahou im Spiel. Grosser Spass phantastischer Umgebung!
Auch dieses Jahr geht unser Dank an den geschmeidigen Gastgeber Alberto, der mal wieder Finca und Campo zur Verfügung gestellt hat.
Eine Bildergalerie, diesmal sogar mit echten Rock'n'Roll - Bandfotos gibt es hier.
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URLAUB AUF DEM LOUGH ERNE
| 18.08.2007 |
Gestern sind wir von unserem Bootsurlaub auf dem Lough Erne zurück gekommen. Lough Erne sind zwei Seenplatten, der Upper und der Lower Lough Erne im Norden Irlands, die durch Flüsse und Kanäle mit dem Shannon - System verbunden sind. Mit unserem Cruiser "Corrib Star" vom Anbieter Emerald Star in Belturbet (Unbedingt empfehlenswert) sind wir letzten Samstag von Belturbet aus Richtung Norden geschippert, wo wir auf malerischen Anlegestellen, traumhaften Inselchen und an uralten Ruinen Halt gemacht haben. Überall gibt es öffentliche Anlegestellen und auf dem Weg zum nördlichen Seensystem, dem lower Lough Erne liegt auf einer Insel im Fluss auch die Stadt Enskillen mit einer Festung aus dem 17. Jahrhundert und einer malerischen Innenstadt.
Der Lower Lough Erne ist sehr weitläufig verzweigt, mit grossen Wasserflächen und dutzender kleiner und mittlerer Inseln von denen viele eine Anlegemöglichkeit haben.
 Das Wetter war zwar teilweise rauh, hat aber im Großen und Ganzen mitgespielt, so dass wir alle begeistert und voller Eindrücke nach einer Woche wieder in Belturbet angelegt haben. Die Kinder hatten einen Riesenspass, der Erste Offizier auch, mal vom vielen An- und Ablegen abgesehen, wo sie ihre zweite Funktion als "Rope-Girl" antreten musste, und der Käptn sowieso. Eine grossartige Art, diesen Teil des Landes zu bereisen mit starker Wiederholungsgefahr. Einige Eindrücke bietet die entsprechende Bildergalerie.
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FERIENZEIT IN IRLAND
| 21.07.2007 |
Die irischen Sommer geniessen ja per se schon keinen besonders guten Ruf, aber dieses Jahr schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Seit Mai hat es keinen einzigen trockenen Tag gegeben, habe ich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Radio gehört. Die Bauern müssen schon Futter für ihr Vieh kaufen, weil sie kein Heu einfahren. Diese Meldung wurde dann auch standesgemäß von heftigen Schauern begleitet, die den Verkehr auf der N7 Naas Road beträchtlich verlangsamten.
So langsam geht uns allen das ewig trübe Wetter richtig auf die Nerven. Das restliche Europa stöhnt über eine Hitzewelle nach der anderen und uns wachsen hier Schwimmhäute. Das aber ausgerechnet unser erster Sommer in Irland einen negativen Ausnahmerekord aufstellen muss...
Frustrierte Grüsse an euch Schwitzende!
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DANA & DANA ZU BESUCH IN IRLAND
| 01.07.2007 |
Sommer in Irland und die Besucherwelle reisst nicht ab. Auch wenn das Wetter momentan im gesamten übrigen Europa sommerlicher ist, als hier in Irland, hatten wir wieder lieben Familienbesuch. Meine Schwester Dana und meine Mutter waren für 14 Tage zu Besuch bei uns.
Es war eine schöne Zeit, auch wenn die meiste Zeit die flüssige Sonne Irlands vom Himmel kam. Auch diesmal, stand Glendaleaugh auf dem Programm und die Ladies haben auch noch einen Kurztrip zur Südküste nach Cork unternommen. Heute morgen haben sie dann mit dem "Red Eye Flight" um 7:10 Uhr Morgens die Heimreise angetreten.
Es war schön, Euch da zu haben. Kommt bald wieder!
:: Mehr Bilder und Eindrücke gibt es hier >
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SUUPER, LIMMY!!
| 29.06.2007 |
Liam hat heute sein erstes Zeugnis nach Hause gebracht und - es sieht sehr gut aus! Stolze Eltern und, aufgrund ihres Besuches, auch stolze Tante und Oma bekamen ein erstes Zeugnis präsentiert, von einer einzigen Ausnahme (Schrift - oh wie ich das kenne!) abgesehen, ausschliesslich aus 'very good' bestand. Da gab es selbstverständlich erst mal ein Eis von Oma und Tante und coole Spiderman-Legos von Mama und Papa. Muss sich ja schliesslich lohnen, denn Motivation ist alles. In Deutschland wäre er erst im August eingeschult worden, aber so hat er schon ein halbes Schuljahr hinter sich und kann seine zwei Monate Sommerferien jetzt unbeschwert geniessen.
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SHANGHAI BABY WEBSITE JETZT AUCH JAPANISCH
| 17.05.2007 |
Sex, Drogen und westliche Dekadenz: "Shanghai Baby", der in China verbotene Debütroman der jungen Chinesin Wei Hui, wird von Berengar Pfahl verfilmt
Die Website zum Film von Berengar Pfahl (Die englische Website wurde von planschmie.de 2006 erstellt) ist mit einer japanischen Fassung live gegangen.
Zusätzlich zur englischen Version sind die Inhalte komplett für Betrachter aus Japan angepasst. Für die korrekte Darstellung muß japanische Sprachunterstützung installiert sein.
:: shanghai-baby website
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DELEGATION AUS WUPPERTAL
| 10.05.2007 |
Am 10. Mai 2007 war es soweit, der erste offizielle Staatbesuch aus Deutschland in der neuen Heimat. Die Wuppertaler Abgesandten Angela und Micha betraten irischen Boden!!! Leider machte uns das launische irische Wetter, bei der Besichtigung unserer neuen Heimat, hier und da doch einen gehörigen Strich durch die Rechnung...
Aber, ich glaube unterm Strich haben wir Irland doch recht gut repräsentiert...(???)
Ich glaube, besonders beim Pub-Rundgang, den Micha und Georg unternahmen, ist Naas trotz lausigem Wetter gut weggekommen. (???)
Natürlich stand auch eine Rundfahrt durch die Wicklow-Mountains auf dem Reiseprogramm... (bei gefühlten -10°C, Nieselregen und Nebel nicht ganz so anschaulich, wie im gleissenden Sonnenlicht, aber wir haben es tapfer durchgezogen! Da kennen wir ja nix!!!) mit dem anschliessenden Highlight: Glenndalough!
Dank des schlechten Wetters nicht ganz so überfüllt, wenn auch immer noch gut besucht. Ansonsten ist die Zeit viel zu schnell rumgegangen... schnief!
...die gemütlichen Abende am Kamin, mit "goldenem" irischen Bier für die Jungs und billigem Cidre für die Mädels, bis in die frühen Stunden des nächsten Morgens. Wenn Limmie ja außer am Wochenende nicht zur Schule gemußt hätte, hätten die Nächte noch länger dauern können. Selbst die Kinder beschweren sich, dass es jetzt viel zu ruhig hier wäre und das Angela und Micha doch ganz schnell wiederkommen sollen.
Das finden wir allerdings auch! :o)
Sammy
:: Natürlich gibt es auch Bilder>>
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SONNTAGS BEIM GAELIC
| 06.05.2007 |
Liam taucht in die unbekannte Welt der so gennannten Gaelic Sports ein. Diese bestehen aus Hurling, ein Spiel, das mit Schlägern gespielt wird, nicht unähnlich einem zu kurz geratenem Hockey-, gepaart mit einem Baseballschläger. Eine weitere gälische Sportart ist der "Gaelic Football", eine Art Fußi, bei dem aber auch die Hände benutzt werden.
Hier eine treffende Definition von Sammy:
gaelic football... ja, dass ist mit allem.... eher volleyfusshandbasketball... es faengt damit an, dass die tore schon anders sind. du hast einmal das normale fussballtor, wie wir es kennen und dann hast du darueber noch so eine art rugbytor... oder wie beim americanfootball... (kann man auf den photos gut erkennen) unten rein zaehlt anders, als oben drueber... (wie hoert sich das denn an?)... naja, es gibt unterschiedliche punkte wenn du in das normale tor schiesst oder wirfst bekommst du glaub ich 2 pts. und wenn du oben drueber schiesst bekommst du glaub ich 3pts. da darfst du mich jetzt aber nciht drauf festnageln, kann auch umgekehrt gewesen sein.
dann darfst du den ball auch mit der hand spielen... du darfst ihn fangen... und nach 4 schritten musst du bouncen (dribbeln), kicken oder werfen... du darfst den ball nicht mit den haenden vom boden aufheben, dass musst du mit dem fuss machen... und du darfst den ball nicht zu deinem mitspieler werfen, der darf nur gekickt oder gepritscht werden...
na, dass ist so im groben, was ich bis jetzt von diesem spiel verstanden habe... du siehst, es hat so gut wie gar nichts mit dem fussball zu tun, so wie wir ihn kennen... ich weiss noch nicht einmal, warum sie es ueberhaupt fussball nennen....
footvolleybasketrugby wuerde es wohl eher treffen... aber nein, sie haben es gaelic football genannt... es hat wohl aehnlichkeit mit dem australischen football (ja, auch die australier goennen sich anscheinend eine eigene form des football... die feinen australier!!!!!)
naja, limmie findet es klasse... aber, da limmie von einer internationalen profikarriere ála michael ballack oder jens lehmann traeumt ist soccer noch nicht ganz vom tisch... denn eine internationale karriere kann man mit gaelischem fussball nicht anstreben... wird ja nur in irland gespielt... und mit dem profi wird auch schwierig, es gibt wohl keine profi gaelic footballer... wuerde sich wahrscheinlich auch nicht lohnen, weil wie gesagt, es wird nur hier in irland gespielt... auf wikipedia.de kann man es auch gut nachlesen, da haben wir uns auch schlau gemacht, damit ich dieses spiel verstehen...
Wer noch mehr wissen möchte, hier der Link zu Wikipedia >>
:: Mehr Bilder gibt es hier>>
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OSTERPARADE IN NAAS
| 14.04.2007 |
Am Ostersonntag sind mein Sohn Jan und ich, ohne vorher davon geahnt zu haben, auf der Osterparade in Naas aufgeschlagen. In einem katholischen Land, dachte ich mir, wird es sich wahrscheinlich so eine Art Prozession handeln. Jedenfalls füllte sich nach und nach die Main Street von Naas und vor dem Rathaus stand ein Lkw mit Bühnenladefläche, auf dem verschiedene Honorationen in zwei Stuhlreihen saßen.
Weit gefehlt - Aus Lautsprechern plärrte billigste Popmusik, an jeder Ecke standen Eiswagen und auf dem Parkplatz von Tesco habe wir bereits ein paar Dudelsackspieler in (selbstverständlich) grünen Röcken erspäht, so dass wir uns neugierig unter die Menge mischten und der Dinge harrten, die da kommen mochten.
Die Hauptstrasse von Naas wurde gesperrt und pünktlich um drei ging es dann los und erinnerte stark an den Wuppertaler Karnevalsumzug. Den Afang machten Feuerwehr und Armee (ich habe mich vorher gefragt, ob Irland überhaupt eine hat...), gefolgt von besagter grüner Dudelsacktruppe. Anschließend kamen alle möglichen Sport- und Gesellschaftsvereine der Stadt, inklusive ortsansässiger Autohändler und der Müllabfuhr. Alles in allem eine recht amüsante Veranstaltung. Am Ende tauchte sogar noch eine deutsche Spielmannstruppe auf, offensichtlich aus der Partnerstadt von Naas, deren Name mir wieder entfallen ist.
Bei dem Umzug plärrte weiter die Musik aus den Lautsprechern und wurde unterbrochen von Ansagen eines der Männer auf der LKW-Bühne. Sponsoren und teilnehmende Gruppen wurden vorgestellt und das Einzige, was einen deutlichen Unterschied zum Wuppertaler Karnevalszug ausmachte, war das Fehlen von Bierzelten und von Verkleidungen des zahlreichen Publikums. Die Iren scheinen also gerne jede Gelegenheit zum Feiern wahrzunehmen. Ich bin mir sicher, dass an dem Abend alle Pubs des Ortes Rekordumsätze eingefahren haben.
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JAN ZU BESUCH IN DUBLIN
| 10.04.2007 |
Das Osterwochenende wartete mit Sonnenschein und für irische Verhältnisse sommerlichen Temperaturen auf und mein ältester Sohn Jan kam nach Dublin geflogen. Nach ausgiebigen Spaziergängen am Kanal in Naas, mit seinen malerischen alte Schleusen, Bäume und Wiesen und auch seinen Schattenseiten, nämlich deutlich mehr herumliegenden Müll als man aus Deutschland gewohnt ist, haben wir am Samstag einen Ausflug nach Dublin gemacht.
Die Stadt war natürlich bei dem sonnigen Wetter pickepacke voll, Einheimische beim Einkaufsbummel und dazu jede Menge Touristen, aber Jan und ich haben uns einen tollen Tag gegönnt. Anschließend sind wir noch ans Meer gefahren, satt vom Großstadttrubel und haben dort gesessen und geklönt.
Es war schön mal wieder Zeit mit Jan zu verbringen, schließlich ist er ja auch schon ein viel beschäftigter Teen mit Verpflichtungen und ich habe in Letzter Zeit auch nur sehr wenig Zeit mit ihm verbringen können, bei unserem aufreibenden Umzug. Am Sonntag kammen wir auch noch in den unverhofften Genuss der Naas´er Loveparade, ääh Osterparade, die sehr kurios und lustig war. Davon später mehr...
Das Wochende verlief sehr relaxed, harmonisch und angenehm. Am frühen Montag Morgen fuhr ich ihn dann auch schon wieder zum Flughafen, schweren Herzen, aber mit der festen Absicht, bald wieder einen Besuch für ihn zu organisieren.
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ZWEI WOCHEN SCHULE SIND UM! JUHUU!
| 17.03.2007 |
  Er hat es geschafft. Trotz anfänglicher Gewöhnungsprobleme hat Limmy seine ersten zwei Wochen in der irischen Schule Scoil Bhride hinter sich gebracht. Nach eigener Aussage geht es von Tag zu Tag besser und er versteht auch immer mehr von der neuen und ungewohnten Sprache. Er ist schon ein tapferes Kerlchen auch wenn es ihm nicht immer gelingt, sein Heimweh zu verbergen. Hier trägt er auch seine nagelneue Schuluniform, für die der wuppertaler Grafiker Frank Ecker auch direkt einen Verbesserungsvorschlag eigereicht hat. Rock´n´Roll!
Die entsprechende Vorlage zum ausdrucken und Auf bügeln hat er gleich mitgeschickt, so dass dem neuen Look in Naas eigentlich nichts mehr im Weg steht. Gestern, am letzten Schultag vor "Paddy´s Day", dem St. Patricks Day, der hier in Irland so ähnlich begangen wird, wie Karneval, haben wohl die Lehrer sogar eine irische Tanzeinlage aufgeführt, Riverdance in Naas. Da hätte ich gerne mal geläuert...
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EIN TAG AM MEER
| 03.03.2007 |
Endlich kehrt hier ein wenig Normalität ein. Heute sind wir alle zusammen nach Dun Laoghaire ans Meer gefahren. Dort kann man auf einem der beiden ca. 1,5 Km langen Piers spazieren gehen. Wenn man Glück hat, tauch vieleicht auch kurz mal ein Seehund auf. Heute waren allerdings zwei Segelschulen in der Bucht unterwegs, so dass sich die Seehunde wahrscheinlich einen ruhigeren Platz gesucht haben. Der Hunger trieb uns danach in ein Pub mit Mittagstisch, wo Limmy und ich uns zwei der landesüblichen Riesenportionen und die Mädchen einen Sandwitchteller genehmigt haben. Nachmittags gab es dann auch schon wieder die tägliche Schauer. Trotzdem ein schöner Tag...
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SECHS LÄNDER IN 16 STUNDEN
| 01.03.2007 |
Jetzt ist also endlich die ganze Familie Loewy in Irland angekommen. Nicht ganz stressfrei, aber das wäre sicherlich auch zuviel verlangt... Nach einer anstrengenden Woche des Entmüllens, Packens und Schleppens haben wir unsere Inselhabe in den Sprinter gepackt (nochmals tausend Dank für die Unterstützung, Freunde!) und ich bin am Freitag Morgen wieder Richtung Cherbourg aufgebrochen um mich auf die gute alte Diplomat einzuschiffen. Auf der sonnenbeschienen und angenehmen Fahrt hab ich dann noch am D-Day Museum am Omaha Beach Halt gemacht, da man auf dem Weg nach Cherbourg an allen Schauplätzen der allierten Invasion in der Normandie 1944 vorbei fährt.
Die Diplomat hatte dieses Mal eine ruhigere Reise. Diesmal sind die Sessel stehen geblieben und auch die durchaus leckeren Inklusiv-Malzeiten verliefen daher auch ohne Zwischenfälle. Ich hatte auch großes Glück mit dem Wetter, denn als ich drei Tage später mit dem Flugzeug nach Irland zurückgereist bin, hat es so gestürmt, daß ich in den Genuß meiner bisher schlimmsten Landung mit einem Flugzeug gekommen bin. Das wäre aber vorgegriffen. Nachdem ich mich auf der Fähre von den Strapazen der letzten Tage ein wenig erholen konnte, war ich auch schon 2 Stunden später "zu Hause" in Naas.
Am Samstag habe ich mit (meinen) vereinten Kräften den Wagen ausgeladen und habe die nötigsten Dinge ausgepackt und die Betten für die Kinder aufgebaut um - nach einer kurzen Nacht am Montag Morgen wieder aufzubrechen, um den leeren Transporter zurück nach Wuppertal zu bringen. Da ich mit ziemlich müdem Kopf am Samstag die Fähre gebucht hatte, war ich der festen Überzeugung, ich müsse die Fähre um 8:05 im Süden von Dublin, im Fährhafen von Dun Loghaire kriegen.
Nach einer entnervenden Fahrt durch den morgens eh wahnsinnigen Strassenverkehr in Dublin trudelte ich um ca. halb acht in Dun Loghair ein und - stand vor verschlossenen Türen. Der einzige Mensch weit und breit war der Fahrer einer Kehrmaschine, der mir dann auch die Auskunft gab, dass die erste Fähre von dort erst um elf abgeht. Panik stieg in mir hoch, denn in dem morgentlichen Berufs- und Schulverkehr war es nicht menschenmöglich, bis 8:00 noch zum Dublin Harbour zu kommen. Völlig gestresst kam ich dann doch endlich um 20 nach acht am Terminal der Irish Ferries an, und konnte grade noch auf die Express-Fähre um 8:45 umbuchen. Die war aber schon auf "last call", das heisst, alles war schon verladen und an Bord und hinter mir hat sich buchstäblich die Klappe geschlossen und das spacige Schiff brauste auch schon los. Danach kam die Gurkerei durch England. Das erste Stück durch Wales war phantastisch, wunderschöne, wilde Landschaft, allerdings musste ich ja vorwärts kommen, deshalb war ich dann auch froh, nach zwei Stunden von gewundenen Landstraßen auf eine dreispurige Autobahn zu kommen.
Der Verkehr war von Birmingham um London herum bis zum Tunnel gleichmäßig dicht, wenn auch flüssig. Konzentration war gefragt, die restlichen vier Stunden lang. Der Eurotunnel war dann auch ein echtes Erlebnis. In gelb beleuchtete, geschlossene Wagons zu fahren und dann wie auf Watte in nur 20 Minuten unter dem Kanal herzugleiten. Nach ca. 25 Minuten färt man von der Rampe herunter und ist eine Minute später auf der Autobahn Richtung Brüssel. Der Rest der Reise war dann schon eher Quälerei, denn nach zwölf Stunden Autoreise ist die Luft raus und der Spassfaktor geht gegen Null. Glücklicherweise ist alles gut gegangen und ich habe kurz vor Düsseldorf den ersten Regen auf der Reise gehabt. Im Tal angekommen, musste ich dann auch hurtig an der Matratze horchen.
Am Dienstag warteten die allerletzten Aufräumarbeiten in unserer Wuppertaler Wohnung auf mich und Abends war ich auf den Aer Lingus Flug 699 um 20:50 gebucht. Der Flug fing harmlos an, endete jedoch mit einer echten Adrenalindusche. Beim Anflug auf Dublin war der Wind von Süden so stark, dass der Pilot den Airbus beim ersten Landeanflug nicht stabilisiert bekommen hat, so dass er noch einmal durchstarten musste. Ich habe noch nie solche Bewegungen in einem Passagierflugzeug erlebt. Beim zweiten Anflug, der genau so turbulent und wackelig war, hörten die meisten Passagiere, mich eingeschlossen, schon die Englein singen, aber letztendlich setzte der Pilot dann doch irgendwie auf und wir alle lebten "to fight another day".
Am Mittwoch Morgen wartete auch schon die Arbeit auf mich. Alles hat unter dem Strich gut geklappt und ich bin froh, das diese Aktion endlich vollbracht ist. Leider ist Liam krank und mit Fieber in Irland angekommen, so dass er doch nicht, wie ursprünglich geplant, am Montag seinen ersten Schultag hatte, sondern erst nach eine Woche Aufschub antreten muss. Lupi ist vollkommen glücklich hier, in ihrem "Alleine-Zimmer" und sobald Liam wieder gesund ist, können Sammy und die Kinder endlich auch mal die Umgebung erkunden.
Ich danke nochmal allen, die beim Umzug, den Aufräumarbeiten und mit sonstiger Unterstützung geholfen haben! Haltet die Ohren steif und ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.
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IRELAND - THE HARD WAY
| 09.02.2007 |
es heisst ja, man bekaeme erst ein Gefuehl fuer Entfernungen, wenn man sie auf dem Land- bzw. Seeweg zuruecklegt. Die Erfahrung habe ich grade hinter mich gebracht und das auf eine ziemlich wackelige Art...
Ich habe fuer mich und Bullwinkle (mein Volvo) eine Passage mit "Celtic Link" von Cherbourg in der Normandie nach Rosslare in Suedirland gebucht. Die Fahrt in die Normandie war ab Belgien sehr angenehm, da das schlechte Wetter sich in strahlenden Sonnenschein verwandelt hatte und die Landschaft auch sehrreizvoll und abwechslungsreich ist. Die Strassen waren leer und so konnte ich die Streckeangenehmhinter mich bringen. In Cherbourg angekommen, war ich etwas frueh dran und fuhr auch direkt das grosse Faehrenterminal an, um da festzustellen das die "Celtic Link" Faehre an einem der kleineren Stege liegt und auch eher zu den kleineren Autofaehren gehoert.
Auf dem Warteplatz waren groesstenteils grosse Auflieger-Lkw, Traktoren und auch viel lebendige Ladung (Die armen Schweine, Schafe, etc.). Die PKW waren in der Minerheit, es warteten ausser mir nur ca. 10-12 andere Autos aufs verladen. Nachdem die Trucks verladen waren, konnte ich dann auf die Faehre fahren, das Auto abstellen und meinen Kabinenschluessel in Empfang nehmen.
Die CL Faehre ist nach meiner Einschaetzung ca. 30-40 Jahre alt, heisst "Diplomat" und sowohl der Grossteil der Besatzung, wie auch der Grossteil der Passagiere bestand aus Russen, meistens Trucker, ein paar Iren und ein paar PKW-Fahrern. Die Ausstattung der Faehre war eher rudimentaer, kein Schnickschnack, kein Luxus, ich fuehlte mich ein wenig zurueckversetzt in Zeiten, als ich ein paar Mal jugoslawische Faehren benutzt habe, die Besatzung verstaerkte dann noch den Eindruck, man wuerde eher ueber das Schwarze Meer fahren, als ueber die irische See. Zum Glueck hatte ich eine Kabine fuer mich allein, so dass es von daher doch recht komfortabel war. Wie gesagt, kein Luxus weit und breit, aber dafuer ist es ja auch die billigste Faehre, die man nach Irland kriegen kann. Wie ich spaeter erfahren habe, war die Faehre urspruenglich im Besitz von "Irish Ferries", einem Riesenunternehmen, das die Strecke stillegen wollte. Darauf hin hat eine Gemeinschaft irischer Landwirte die Faehre gekauft und auf der Strecke weiterbetrieben, vorwiegend fuer die eigenen Beduerfnisse.
Puenktlich um 21:00 Uhr ging es dann los, das Schiff verliess den Hafen von Cherbourg, uebrigens einem sehr schoenen Ort, wie ueberhaupt auch der ganze Zipfel der Normandie ziemlich reizvoll und malerisch. Eigentlich muesste da in der Naehe auch das gallische Dorf, so wie Kleinbonum, Babaorum und die restlichen roemischen Forts gewesen sein, ich muss nochmal im Asterix nachschaun. Auf dem Weg nach Cherbourg faehrt man auch an den Schauplaetzen des D-Day, der allierten Invasion in der Normandie vorbei, Omaha Beach, Utah Beach, alles Namen, die man aus dem Zusammenhang kennt.
Die Aufenthaltsraeume auf der "Diplomat" bestehen aus einer Bar und einem angrenzenden Selbstbedienungsrestaurant, in dem die Inclusivmahlzeiten ausgegeben werden. Nach dem Abendessen habe ich mir erstmal zwei Erholungsbierchen vom Fass gegoent, hab noch einen (wirklich beschissenen) Film mit Ben Stiller und Burt Reynolds in der Bar geguckt, in dem es um eine Knastie-Footballmannschaft geht, die gegen die Waertermannschaft spielt, also ein richtiges cineastisches Highlight (Gaehn..) und wurde so auch ziemlich schnell bettschwer.
Nach ca. einer Stunde fing das Schiff auch schon an, zu rollen, man merkte, dass man aus der Bucht raus und auf ""hoher See" war. Alles in Allem war es aber noch sehr gut ertraeglich, nach der 8 1/2 Stunden langen Autofahrt war ich sowieso einfach nur froh, die Beine ausstrecken zu koennen.
Gegen Morgen wachte ich um ca. 5 Uhr auf, weil die See mittlerweile RICHTIG rauh geworden war. Ich wurde in der Koje immer zwischen Kopf- und Fussende hin und her geschoben und hab nur gehofft, das die Ladung bei dem Seegang nicht gleichermassen verrutscht...
Nach einigen unruhigen Morgenstunden habe ich dann meine Kabine verlassen, um ein Fruehstueck einzunehmen und da war auf dem Kahn schon die Hoelle los. Im Restaurant rutschten bei heftigeren Wellen die Stuehle mitsamt den drinsitzenden Leuten von einer Wand zur anderen, so dass ich echte Muehe hatte, mein Tablett mit einem richtig zuenftig - fettigen irischen Fruehstueck, bestehtend aus Spiegeleiern, Brutzelschinken und Kartoffelecken mit Toast, vollzuladen.
Dabei wurde ich schon von einer amuesierten Truppe Russen beobachtet, die richtig Spass an meiner Jonglagenummer zu haben schienen. Heldenhaft habe ich mein Tablett an einen der Tische gebracht (ich musste es eigentlich staendig festhalten), hatte endlich die Butter auf dem Toast verteilt und war grade dabei reinzubeissen, als ausgerechnet eine der grossen Wellen kam, alles nicht angeschraubte quer durch den Raum rutschte, so dass mein komplettes Tablett vom Tisch rutschte und auf dem Boden landete. Amuesiertes Gegroehle vom Russentisch, allerdings verbunden mit verstaendnisvollen Blicken und aufmunternden Gesten, weil die Typen wahrscheinlich ihr Fruehstuck aehnlich hinter sich gebracht hatten. Die zweite Ladung landete dann auch sicher in meinem Magen und eine Zeit lang danach war ich mir nicht ganz sicher, ob mir jetzt schelcht werden sollte, oder nicht. Wie gesagt, die See war sehr rauh und der Boden stand keine minute still. Jeder taumelte wie besoffen durch die Gegend und einige Leute sahen auch nicht sehr gesund und gluecklich aus. So ging es dann fast den ganzen Rest der Fahrt weiter, erst kurz vor dem Ziel wurde der Seegang dann etwas ruhiger. Die Faehre sollte eigentlich 20 Stunden brauchen und um 15:00 Uhr ankommen. Tatsaechlich kamen wir dann mit ueber vier Stunden Verspaetung um 19:30 in Rosslare an.
Ich stieg in den eingesallzenen Bullwinkle (Die Autodecks sind quasi offen zur See hin) und konnte als erster die Faehre verlassen. Auf gewundenen irischen Strassen ging es dann noch ca. 1 Stunde nach Naas, nach der Passage eine wahre Erholung. Jetzt bin ich also wieder hier und hab auch das Auto da. An das Linksfahren hab ich mich ja vorher schon gewoehnen koennen und auch der Linkslenker ist kein Problem hier. Fuer mich eher angenehmer. Bilder gibt es HIER.
That\'s all for now, folks. Ich werde weiter berichten.
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BILDERGALERIE GLENDALOUGH
| 29.01.2007 |
Mit einiger Verspätung gibt es jetzt die Bildergalerie von Glenalough unter "Dublin" zu sehen. Es war zwar ein verregneter Tag (Tut mir leid wegen der Tropfen auf der Linse), aber trotzdem ein schöner Ausflug. Der direkte Link folgt HIER.
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HAUS UND HOF
| 16.01.2007 |
So langsam fange ich an, mich im Häuschen wohl zu fühlen. Es ist ruhig, morgens zwitschern die Vögel, und ich kann trotzdem die Kirchturmspitze in Naas aus dem Fenster sehen. Palmen im Garten wollte ich ja so oder so immer schon haben... (Leider passt wettermässig der Rest nicht so ganz)
Für einen Eindruck und erste Bilder, klickt einfach HIER und dann im Flashfilm auf "Fotos on". Viel Spass damit und bis bald.
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DIE DINGE ENTWICKELN SICH...
| 16.01.2007 |
Das erste (allerdings noch einsame) Wochenende ist auch sehr angenehm verlaufen. Ich habe am Samstag einen Ausflug nach Glendalough gemacht, eine Klosterruine, die sehr malerisch in den Wicklow Mountains, südlich von Dublin liegt. Die Ruine liegt in einem Tal, umgeben von alten Gräbern und Natursteingemäuer. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich werde noch eine Photogalerie von Glendalough einstellen.
Auch die anderen Dinge entwickeln sich recht gut, es ist mir endlich gelungen, die magische PPS (Sozialversicherung) Nummer zu beantragen. Allerdings wird die erst per Post zugestellt, was auch wieder bis zu 10 Tage dauern kann. Trotzdem hat sich die Bank meiner erbarmt und mir einen Termin zwecks Kontoeinrichtung gewährt. So geht alles langsam aber sicher seinen sozialistischen Gang. In der Grundschule in Naas habe ich auch schon vorgesprochen und es sieht für Liam ganz gut aus. Sie sind zwar voll, wie mir die sympathische Schulleiterin sagte, aber auf Grund von Umzügen würde wahrscheinlich ein Platz frei. Das freut mich sehr, denn die Schule ist bequem zu Fuß zu erreichen und außerdem ziemlich neu, denn sie ist erst im September 2006 eröffnet worden. Also, wie ihr seht, hänge ich hier nicht nur faul rum, sondern versuche dafür zu sorgen, dass die Familie einen guten Start hier in Irland bekommt.
Immerhin ist der Mietvertrag unterschrieben, der Strom angemeldet (Sehr wichtig, da hier nur Rechnungen als Adressbelege akzeptiert werden. Mietverträge sind quasi wertlos.) und selbst eine Schule gefunden. Der Job ist bisher recht locker, da mir jede Menge Zeit zur Eingewöhnung und zur Erkundung des schier unüberschaubaren Firmennetzwerkes gewährt wird. Selbstverständlich geht nach und nach auch hier der Ernst des Lebens los, allerdings ist die Atmosphäre im Dubliner Adobe Büro recht locker, freundlich und entspannt.
That\'s all for now, folks. Ich werde weiter berichten.
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DER START IN DUBLIN - HOUSE HUNTING
| 11.01.2007 |
Jetzt ist bereits mein vierter Arbeitstag bei Adobe in Dublin angebrochen und es ist Zeit, ein Lebenszeichen von sich zu geben. Ich sitze grade im Büro in Citywest, Dublin und draussen pfeift der Sturm. Zum Wetter lässt sich vorab sagen, dass es eigentlich besser ist, als sein Ruf. Es regnet zwar gerne und viel, dafür klart es aber immer wiederauf und die Sonne lässt sich sehen, ausserdem jede Menge Wind - nichts für Weicheier ;-)
Meine Jagd nach einer Bleibe war gestern auch endlich erfolgreich. Ich habe ein Haus in Naas, Co. Kildare gemietet, einem Ort ca. 15 Kilometer westlich von Dublin, der für mich arbeitstechnisch sehr günstig liegt und auch für die Familie eine gute Ausgangsbasis ist. Mein Landlord hat mich dann auch gleich zum Sportplatz für 'galic Sports' geschleppt, wo Sportarten wie Hurling (gibt es nur hier, so eine Mischung aus Rasenhockey und Mannschaftstennis) und ähnliche Exoten ausgeübt werden. Dort hat er mir erstmal ein Guiness ausgegeben (der Mensch gewöhnt sich an alles, und vom Fass schmeckt das Zeug garnicht so übel...) um den Vertrag zu besiegeln. Also habe ich neuerdings eine Postadresse.
Also, die ersten Besuche können geplant werden!!
Haus in drei Tagen gefunden - dafür hagelt es hier im Büro Glückwünsche, denn in Irland sucht man kein Haus, man jagt es (offizielle Bezeichnung: 'House hunting'), d.h. man muss vor Ort sein und nicht lange fackeln. Immobilien werden hier gehandelt wie warme Semmeln. Allerdings zu Preisen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hier im Adobe Büro ist ein Deutscher aus München und selbst der findet die Preise hier zum Schmunzeln (Er bewohnt ein ZIMMER für runde 1000 EUR). Das Ganze ist eine riesige Immobilienblase, die jederzeit zu platzen droht und hoffentlich auch bald wird. Preise wie in New York City (bei irischem Komfort).
Das Witzige ist ja, dass, wenn man vor hat, sich als Gastarbeiter in Irland niederzulassen, das wichtigste die sog. PPS - Nummer ist, so eine Art Sozialversicherungsnummer. Ohne diese Nummer bekommt man kein Bankkonto, keine Steueranmeldung und - normalerweise keinen Mietvertrag. Um diese Nummer zu bekommen, muss man aber eine feste Bleibe vorweisen. Da es aber in Irland keine Meldepflicht gibt, ist der einzige Beleg für eine feste Bleibe eine Rechnung des Strom- Telefon- oder Gasanbieters. Mietverträge werden nicht akzeptiert. Also ist es ungefähr so wie mit dem Huhn und dem Ei. Das Eine kann es nicht ohne das Andere geben. Trotzdem habe ich, mit tatkräftiger Hilfe von Adobe geschafft, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, so dass ich jetzt nach und nach den Papierkram erledigen kann.
Ansonsten war der Empfang im Büro sehr nett und entspannt, ich konnte erst einmal "Geschenke auspacken", d.h. mein neues super-duper-high-tech-equipment an den Start bringen. Dazu kann ich nur sagen, dass sich Adobe da nicht lumpen lässt. Ich kann jetzt sogar auf Firmenkosten in den Wuppertaler (und auch sonst weltweit) Hotspots surfen, beispielsweise im Cafe Laurenz (reicht bestimmt bis zum Kaffeehaus...). Wie gesagt, die Kollegen hier kommen aus aller Welt und sind durchweg nett, hilfsbereit, zuvorkommend und - wichtig - ziemlich entspannt. In der Küche / Aufenthaltsraum stehen Kicker und Poolbillard um die armen gestressten Mitarbeiter ein wenig auf andere Gedanken kommen zu lassen. Das alles hat mir den Anfang sehr angenehm gemacht und ich fühle mich bei Adobe schon ein wenig heimisch. Witzigerweise hat man direkt alle anderen (ca. 7000) Mitarbeiter bis zum CEO in seinem Outlook-Adressbuch, so dass man aufpassen muss, wen man da so als Adressaten auswählt...
So, jetzt gehe ich mal wieder "aufs Amt" in einem gigantischen Einkaufszentrum in Tallaght, Dublin, um besagte PPS Nummer zu jagen. Ich hab mich dort schon zweimal verlaufen, aber mittlerweile gehts.
So liebe Leute, so weit das erste Update von Eurem Auslandskorrespondenten, ich werde weiter berichten.
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ZU BESUCH BEI ADOBE IN SAN FRANCISCO
| 06.12.2006 |
Für meinen zukünftigen Arbeitgeber Adobe Systems bin ich momentan in San Francisco. Über den weiteren Verleauf unserer Bewegungen werde ich ausführlich auf diesen Seiten berichten. Mehr Informationen dazu hier.
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WER KANN SICH ZEHN DIMENSIONEN VORSTELLEN?
| 25.08.2006 |
Laut der Stringtheorie, sagen die Physiker, entstehen die subatomaren Partikel, aus denen das Universum besteht, innerhalb von zehn Raum-Dimensionen (plus einer elften Dimension für Zeit) durch Vibrationen von überaus kleinen "Superstrings". Der Durchschnittsmensch hat sich gerade mal an den Gedanken gewöhnt, daß es eine vierte Dimension geben könnte. Wie kann man nun erwarten, daß er sich plötzlich eine zehnte Dimension vorstellen soll?
Da gibt es doch tatsächlich jemanden, der die Idee von 10 einander jeweils übergeordneten Dimensionen bildhaft und mit Hilfe einer logischen Argumentationskette zu erklären versucht. Tatsächlich macht Rob Bryantons Konzept Sinn. Eine nebenbei sehr gelungene und saubere Flash - Arbeit, die den Besucher an das Konzept von zehn Dimensionen heranführt. Auf jeden Fall sehenswert (nur englisch).
tenthdimension.com
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BAND ON THE ROAD - TALAVERUELA DE LA VERA
| 04.08.2006 |
Liebe Freunde, Kunden, Website-Besucher,
endlich ist es wieder so weit. Unser alljährlicher Band-Ausflug in der Extremadura steht wieder an. Yipee! Die Insrumente eingepackt und auf nach Talaveruela de la Vera.
In dringenden Fällen könnt ihr mich mobil erreichen. Aber bitte nur wenn der Baum brennt, ok? Ansonsten bis Montag, den 14. August. Dann bin ich wieder da, mit harten, schmerzenden Fingerkuppen, aber entspannt und fröhlich. - Georg -
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KURZ. DER TAG DER KURZEN FILME
| 29.07.2006 |
Im Rahmen der Tournee Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs finden in diesem Jahr erstmalig in drei ausgewählten Städten Special Events statt. Am 12. August in Köln, am 19. August in Berlin und am 2. September in Dresden werden eine Auswahl der besten Kurzfilme aus Deutschland sowie regionale Filmhighlights der letzten Jahre präsentiert. Die Website ist planschmie.de enhanced!
:: mehr unter kurzfilmpreisunterwegs.org

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ONLINE WM-STADION MIT 61.704 FANS - WIR SIND DABEI!
| 06.07.2006 |
Wie bereits berichtet, wächst die Zuschauerzahl im grössten Onlinestadion täglich. Ergänzt wurde die Website neuerdings durch diverse Spielchen und einer Propaganda Galerie, zu der wir auch bereits unseren bescheidenen Beitrag geleistet haben.
Wer Lust hat, kann gerne für das Bild abstimmen!
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STONED - DER FILM - WEBSITE VON PLANSCHMIE.DE
| 17.05.2006 |
STONED ist ein Film von Stephen Woolley über Aufstieg und Fall des legendären „Rolling Stones“-Gründers Brian Jones. Jones, einer der größten Gitarristen und Rockvisionäre seiner Zeit, war die Ikone einer ganzen Generation, die mit Sex, Drogen und Rockmusik einen neuen Lebensstil prägte, bis Jones schließlich 1969 unter mysteriösen Umständen im eigenen Swimming Pool ertrinkt.
STONED konzentriert sich auf die letzten Monate im Leben von Brian Jones und bietet dabei ein faszinierendes, rauschhaftes Porträt des charismatischen Musikers und der wilden Aufbruchsjahre des Rock’n’Roll.
Der Film kommt am 15.Juni in die deutschen Kinos und die Website kommt von planschmie.de
:: zur stoned - filmwebsite

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BAI LING IN SHANGHAI BABY VON BERENGAR PFAHL
| 17.05.2006 |
Das skandalumwitterte, halbautobiographische Buch-Debut der jungen chinesischen Schriftstellerin Wei Hui, das nach seinem Erscheinen ein internationaler Bestseller geworden ist und in 45 Ländern herausgegeben wurde, ist in China immer noch verboten.
Berengar Pfahl, der deutsche Filmemacher, stellt den Film, dessen Drehbeginn für September 2006 und Erscheinen für 2007 angesetzt ist, dem Festivalpublikum in Cannes vor. Dafür wurde planschmie.de mit der Erstellung eines Web-Previews beauftragt. Die Microsite enthält Eckdaten über die Erstellung des Films, eine Zusammenfassung des Inhaltes und Infos rund um Filmemacher und Autoren.
Die Website ist komplett in Englisch.
:: zur shanghai-baby website

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:: ZDNet

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07.09.2010 - 10:23 planCMs ©2010
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